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2014

2013

Only With Richter ?

2012

2011

Acts

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Die Acts nähern sich dem Ideal der Tragikomödie, die Erzählfäden spannt und verdichtet, bis diese beim Überkreuzen 

den Betrachter in einem Moment ertappen, in dem er nicht weiß, ob er lacht oder weint.

 

Ideen kommen mir beim Entschlüsseln der Mythen des Alltags zwischen unserer Natur und Kultur. 

Ich verwerte diese Narrative und Evidenzgefühle, ohne sie zu ernst zu nehmen und auch mit dem Anspruch zu unterhalten. 

Dabei sehe ich das Narrative in der Kunst nicht als Beschränkung, sondern als Mehrwert.

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Ich arbeite mit Archetypen gesellschaftspolitischer, mythologischer, popkultureller und kunstgeschichtlicher Kontexte unserer Geschichte. Dafür nutze ich Gegenüberstellungen und Stile klassischer wie moderner Malerei. 

Wie im Jazz definiere ich einen festen Rahmen, über den ich frei improvisiere.Den oft detailliert ausgearbeiteten Arrangements steht die freie Entfaltung des Malstils und das Switchen zwischen den Techniken gegenüber.

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Vor allem das komische Moment der Tragikomödie ist mir wichtiger Bestandteil einer vielschichtigen Reflexion.

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Pavel Vancat / Startpointprize / Dox Gallery Prag 2013

 

The paintings of Jan Kilian Böttcher are a playful attempt at “traditional” images, with an awareness of their own exaggeration and vanity, returning (often as parody) to postwar neo-realism in terms of their ambiguous sense of engagement, ironically transplanted into the current situation of post-communist Germany. Allusions to classical mythological themes are interspersed with Communist ideology and punk earthiness, only to finally reveal the comics-derived basis of the cycle, with the last image hidden behind the heating unit next to the fire extinguisher. It is a painting that possesses a quality of directness, not as an autotelic attempt, but as a confident and entertaining narrative.

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